Zur Person

Mein erstes Tierfoto machte ich vor knapp 50 Jahren mit einer SLR Kamera und Normalobjektiv auf Schwarzweißfilm. Vom Auto aus sah ich mitten auf einem See in Schleswig-Holstein einen Rehbock auf dem Weg zum jenseitigen Ufer, hielt schnell an und machte eine Aufnahme.

Um überhaupt etwas zu erkennen, mußte ich das Negativ in meiner Dunkelkammer extrem stark vergrößern, das Haupt des Bockes war zwischen dem deutlich sichtbaren Filmkorn kaum zu erkennen, aber das Interesse an der Naturfotografie war geweckt.

In der Folge kaufte ich ein Makroobjektiv und Telebrennweiten, mit denen wenig scheue Vögel, Pflanzen und gelegentlich ein Stück Rehwild fotografiert wurden.

Aufenthalte als freiwilliger Helfer in englischen Vogelschutzgebieten boten die Möglichkeit, aus Verstecken Küstenvögel aufzunehmen, daher mußte ein extremes Tele angeschafft werden.

Weitere Reisen nach Großbritannien, Skandinavien und ins Baltikum erweiterten über die Jahre das Motivspektrum. Sehr gern fotografiere ich aber auch hier in Norddeutschland.

Seit 2003 nutze ich Digitalkameras und versuche, mit der rasanten technischen Entwicklung Schritt zu halten.

Joachim Lentz